Ghalia

 

TRACKLIST
001 Gypsy Lady 00:03:58
002 Meet You Down The Road 00:04:37
003 Squeeze 00:03:23
004 First Time I Died 00:03:32
005 Lucky Number 00:03:32
006 Wade In The Water 00:04:24
007 Drag Me Down 00:03:38
008 Shake & Repeat 00:04:11
009 Release Me 00:04:40
010 Why Don’t You Sell Your Children 00:04:00
011 I Thought I Told You Not To Tell Them 00:02:21

Ghalia Volt kann man nicht übersehen. Sie ist die geborene Rockgöttin in der Lederjacke, die böse lächelt, während sie dir aus dem Flachmann in der Hintertasche etwas Hochprozentiges anbietet. Aber das, was so richtig nach dem Süden schmeckt, sind die Songs. Nachdem ihre Durchbruchplatte „Let The Demons Out“ von 2017 mit reichlich New Orleans-Flair daher kam, taucht die in Brüssel geborene Sängerin und Songwriterin nun noch tiefer in die musikalischen Traditionen des amerikanischen Südens hinein. Dafür reiste sie in die berühmte Hill Country-Region von Mississippi, wo eine Gruppe von anerkannten Musikern aus der Gegend ihre Songs brandheiß umsetzten. Das ist Mississippi Blend: Ein Album so feurig und potent wie schwarzgebrannter Schnapps aus dem Delta.

Vor sechs Jahren war Ghalia noch Geheimtipp. Tagsüber spielte sie auf der Straße in der belgischen Hauptstadt. Abends mischte sie die hiesigen Bluesclubs auf. Doch als eingefleischter Fan von Blues und R&B konnte sie den Lockruf der USA nicht ewig widerstehen. Ihr Weg ging von Chicago über Memphis bis nach Nashville. Überall im Heimatland des Blues wurde sie gut aufgenommen. Innerhalb kurzer Zeit war Ghalia als Headliner heiß gehandelt.

Bald kombinierte sie auf Let The Demons Out den Groove von New Orleans mit ihrer ganz eigenen Punkrock-Attitüde; dank der Mitwirkung des Bassisten Dean Zucchero, des Gitarristen Smokehouse Brown und des Mundharmonikaspielers Johnny Mastro von der legendären New Orleans-Combo Mama’s Boys schlug diese Debüt-Scheibe sowohl kommerziell als auch im kreativen Sinn wie eine Bombe ein. Das Album schaffte es auf Platz #1 auf Louisiana’s Roots Music Report, Platz #15 auf dem national Contemporary Blues Chart und Platz #23 beim Living Blues Charts und wurde von Classic Rock als Bluesalbum des Monats ausgezeichnet („Sie ist eine unwiderstehliche Kraft“).